Charme oder Massentourismus?

Elf gute Gründe weiter auf die charmante Kampenwandbahn zu setzen.

Elf gute Gründe für das Altbewährte.

Elf gute Gründe, Ja zu sagen zu einem maßvollen Tourismus.

Verkehrs-Gründe:

  • Noch mehr Individualverkehr und Staus im Priental. Die neue Bahn hat eine tägliche Beförderungskapazität von circa 10.000 Personen (das 3-4fache der jetzigen Bahn)
  • Kein öffentliches Nahverkehrskonzept, um das Priental zu entlasten

Umwelt-Gründe:

  • Deutlich erhöhte Belastung des Naturraums Kampenwand durch Massen- und Eventtourismus (Ski und Mountainbike)
  • Weiterer Flächenfraß durch den zu erwartenden Ausbau der Gaststätten auf der Kampenwand sowie Parkplatzneubau
  • Veränderung und Zerstörung des Landschaftsbildes
  • Deutliche methodische Mängel in der Abarbeitung des speziellen Artenschutzes, insbesondere nicht nachvollziehbare Auswahl des untersuchten Artenspektrums und Verwendung mittlerweile veralteter Daten

Gesundheits-Gründe:

  • Luftverschmutzung durch Dauerstau in Aschau und erhebliche Verkehrssteigerung in den Urlaubsorten des Prientals
  • Lärmverschmutzung durch erhebliche Verkehrssteigerung in den Urlaubsorten des Prientals

Wirtschafts-Gründe:

  • Mehrere Millionen Euro Subventionsmittel für eine überdimensionierte neue 8er-Kabinen-Bahn
  • Reduzierung der Attraktion als Urlaubsgebiet: Wer will Urlaub in einem autoüberfluteten Priental machen?
  • Kurz- und Eventbesucher, die nur wenigen Prientalern nutzen statt Langzeiturlauber mit Nutzen für viele Bürger im Priental

21 Kommentare

  1. Stella Erler

    Die Zukunft ist der sanfte Tourismus, nicht die Bergfabrik. Wir müssen ganz radikal umdenken, der Klimawandel zeigt uns, wie dringend das ist.

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  2. Knecht, Kai

    Die geplante Bahn auf die Kampenwand ist absolut überdimensioniert und für den Steuerzahler zu kostspielig. Die neue Bahn auf die Zugspitze sollte für alle ein warnendes Beispiel sein; die Anwohner z.B. von Grainau sind die Leidtragenden des enorm gestiegenen Tourismus. Unabhängig davon leiden Natur umd Umwelt. Mit fr. Grüssen Kai Knecht
    leiden Natur und Umwelt in vielerleit Hinsicht. M.fr. Grüssen Kai Knecht

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  3. Rainer Barkhofen

    Ein Ausbau der Kampenwandbahn ist ABSOLUT INAKZEPTABEL da nicht nur das (noch) beschauliche Aschau sondern das gesamte Priental bereits jetzt schon zu sehr vom Massentourismus geflutet wird. Ich plädiere für ein klares NEIN!!!

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  4. Knecht, Kai

    Die geplante Bahn auf die Kampenwand ist absolut überdimensioniert und für den Steuerzahler zu kostspielig. Die neue Bahn auf die Zugspitze sollte für alle ein warnendes Beispiel sein; die Anwohner z.B. von Grainau sind die Leidtragenden des enorm gestiegenen Tourismus. Unabhängig davon leiden Natur umd Umwelt. Mit fr. Grüssen Kai Knecht

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  5. Rosmarie Runggatscher

    Ich sage Nein – weil keine/r was einem weiteren Projekt hat, das der Natur wieder Gebiete abringt – wir wissen doch längst, dass zusätzliche Umweltbelastungen auf die Region als Gesamtes einwirken wird – diese Natur ist unwiederbringlich zerstört und die Gesundheit der Bevölkerung leidet enorm!
    Es kann nicht im Sinne eines “Erholungs-Tourismus” sein, wenn Leid auf vielerlei Ebenen entsteht!
    Wer politisch Zukunft “miteinander” gestalten will beschäftigt sich mit den Möglichkeiten des “sanften Tourismus”, der auch für nachfolgende Generationen sinn- und zukunftsbildend ist.

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  6. Wolfgang Wolter

    Hat man denn von den Touris-Auswüchsen in Tirol und Salzburg noch nichts gelernt?
    Da gibt es genügend Negativ-Beispiele, was dann sein wird!

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  7. Stefan Ueing

    Ich frage: Wer hat den Vorteile von der Bahn? Wer macht die Gewinne? Wie so oft dürften die Gewinnler und die Leidtragenden nicht die selben sein. Für das Priental, das Ortbild, die Natur und die Aschauer wäre es der völlig falsche Weg. Wann wird endlich aus dem Klimawandel gelernt? Der Widerstand gegen den Ausbau der Geigelsteinskischaukel war am Ende erfolgreich und hat allen bewiesen, wie weitsichtig es war, diese letzten naturnahen Räume nicht auch noch kurzfristigen Interessen zu opfern. Klares NEIN zu diesem Irrsinnsprojekt!!

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  8. Kerstin Eckstein

    Ein klares NEIN zu einer neuen Kampenwandseilbahn für die soo viel schöne Natur geopfert werden soll. Außerdem sind es im Winter auch viele Tourengeher die auf die Kampenwand gehen und keine Bahn brauchen. Also wozu diese Zerstörung? Auch hier war in den letzten Jahren der Klimawandel deutlich zu spüren. Obwohl ein sehr regenreiches Gebiet gab es auch hier die letzten beiden Jahre viel Trockenheit. Und es gibt jetzt schon viel Durchgangsverkehr durch Aschau. Wann lernt der Mensch endlich, dass er Geld nicht essen kann und wann hört endlich dieses ungesunde höher, weiter, besser auf. Die Erde gehört uns nicht wir haben sie nur von unseren Kindern geliehen um sie ihnen bestmöglich zu erhalten. Und dies JETZT!!!

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